Man kann nicht immer Glück mit dem Wetter haben, ist das Motto dieses Tages gewesen. Bis jetzt lief es auf jedem Trip so gut, das konnte nicht für immer so bleiben – und das leider gerade bei unserer Wanderung auf den höchsten Berg Koreas, wofür wir extra hier hingeflogen sind. Um hochzukommen, muss man Slots reservieren – maximal 300 Leute dürfen den Hike auf den Berg gleichzeitig betreten. Unser Slot war um 6 Uhr, da alle anderen voll waren.
Wir stehen also um 5:30 auf und fahren 45 Minuten per Bus an den Fuße des „Seongpanak Hikes“. Hier war es bereits sehr nebelig und grau. 30 Minuten nach Start ging es los – die kommenden 10 Stunden regnet es unterbrechungslos wie aus Eimern. Der Weg verwandelte sich schnell in einen fließenden Bach zum hochlaufen und auf ¾ des Weges hoch war es sogar so schlimm, dass wir nicht mehr weiter laufen durften, sondern in einer Mittelhütte verweilten und aufgrund von Flutgefahr wieder runtergebeten wurden. Bis auf 1500/1900 Metern sind wir gekommen. Aussicht hätte es zwar wegen Wolken und Regen oben eh nicht gegeben, ich hätte trotzdem ganz gerne durchgezogen. Den restlichen Abend hatten wir im Hotel mit trockenföhnen der durchnässten Ausrüstung verbracht, sodass wir diese morgen wieder einigermaßen verwenden konnten. Immerhin ist nichts elektronisches kaputtgegangen.