Big in Japan - Ankünfte in Tokyo
10.01.2023 - Dienstag
Ich komme mit schwerem Gepäck im Tokyo Flughafen „Haneda“ an: Die gesamten persönlichen Gegenstände + Souveniere meines Korea Auslandssemesters der letzten 4 Monate begleiten mich nun die nächsten 2 Wochen durch Japan. Dieses Gepäck wird mich die nächsten Tage auf Geduld und Nerven prüfen.
Erste Amtshandlung: Ich kaufe eine sogenannte „IC" - Karte und lade ein paar Japanische Yen (¥) an einem der Automaten des Flughafen - Bahnhofs darauf. Mit dieser Karte kann man, ähnlich zu in Korea, per U-Bahn reisen. Für das Bussystem ist Bargeld nötig.
Für manche Busse & Bahnlinien der JR-Lines und vor allem die „Shikanzen“ - Schnellzüge, habe ich mir zusammen mit meinen mitreisenden, das waren Samuel, meine Schwester Lena und ihre Freundin Anna, auch den "Japan Railpass" für stolze 52960¥ / 376€ geholt. Mit den ganzen Reisen die nächsten 2 Wochen zahlt sich das aber aus.
Am Flughafen hole ich mir noch schnell die bereits aus Korea bestellte Simkarte für die nächsten 14 Tage ab und es geht zusammen mit Samuel, mit dem ich aus Seoul gemeinsam hier her geflogen bin, per Subways nach „Asakusa“ zu unserem Hotel.
Wir stellen fest, dass öffentlicher Verkehr wieder wesentlich komplizierter ist: Mehr Linien & Tarife. Allerdings sind die Bahnen dennoch gut farblich markiert und ausgeschildert, sodass man relativ schnell zurecht kommt. Verspätungen gibt es auch nicht.
Sprachlich bin ich, nachdem ½ Jahr Koreanisch gelernt wurde, auch leider wieder beim Nullpunkt angekommen. Die Japaner sprechen leider, wenn auch etwas mehr, wenig Englisch.
Nachdem Samuel und ich uns bereits zum Nachmittag durch die Rush-hours der Japanischen Subways zum Hotel geprügelt und Tonkatsu zu Abend gegessen haben kommen abends dann auch Lena und Anna an. Nachdem wir alle im Hotel angekommen sind, erholen uns erstmal von den Anreisen für den morgigen Tag.
Der Umrechnungskurs von Yen (¥) zu Euro beträgt in etwa 1€ = 140¥.
Die Preisrechnung erfolge ähnlich zu Korea dann nach dem Prinzip: 2000¥ => 20 => 14€
11.01.2023 - Dienstag
Samuel & Ich treffen uns mit einem Bekannten aus Korea Studiumszeit, dem guten Takeru.
Gemeinsam mit ihm schauen wir uns erstmal den schwer zu übersehenden „Tokyo Skytree“ in Asakusa auf 634m an, welcher direkt nebenan zu unserem Hotel nahe der Asakusa Station in den Himmel ragt.
Maidcafé
Abends reisen wir zu dritt nach „Akihabara“ und treffen dort eine weitere bekannte der Korea-KNU-Zeit, die gute Eri. In unserer Gruppe gehen wir durch das Distrikt Tokyos Anime & Comicläden besuchen und abends noch in ein @home Maidcafe essen.
Definitiv eine Erfahrung wert.
Schreine, Shibuya und Tunfischmarkt
12.01.2023 – Donnerstag
Morgens gehe ich mit Lena und Anna nach „Shibuya“ zum berühmten Fußgängerübergang und der Statue des berühmten Hundes „Hachikō“. Im Anschluss besuchen wir noch den „Meiji Jingu“ Schrein in der Nähe und fahren noch rüber zum Koyoto Tunfischmarkt am Hafen vom „Koto“.
Abends treffe ich mich dann wieder mit Samuel, Takeru sowie einem Darmstädter Freund aus der KNU-Zeit, Cedric, mit 2 weiteren seiner Freunde im Gepäck. Wir laufen durch das Nachtleben im „Shinjuku“ Distrikt Tokyos und versacken in einer All-You-Can-Drink-Bar mit coolem Bier-Dispenser und KBBQ.